Wer meint Rotfedern, bzw. Rotaugen sind keine Edelfische, der hat sich geirrt. |
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Ich habe mangels Forellen oder Ähnlichem, einfach mal 3 Rotaugen, gefangen vor 1 Woche und eingefroren, aufgetaut und zum Räuchern vorbereitet. Ich habe die Fische nach dem Auftauen 6 Stunden in eine Salzlake von ca. 3% gelegt. D.h., bei 3 Liter Wasser ca. 100 Gramm Salz. Nach 6 Stunden: Fische gut abwaschen, abtrocknen und ca. 15 Minuten in den vorgeheizten Räucherofen (80 Grad) hängen. (s. Foto)
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Nach 15 Minuten des Garens den Räucherprozess starten. Bei 60 Grad Räuchermehl erhitzen und Räucherprozess für ca. 30 Minuten durchführen. Das Ergebnis war Klasse. Ich hätte nie geglaubt, dass Rotaugen/ federn so gut schmecken können. Schwarzbrot mit Butter, ein geräuchertes Rotauge (Rotfeder habe ich noch nicht probiert, müsste aber das Gleiche sein), und eine Suppe; ich sage euch, was will ein Anglerherz noch mehr. Die nicht entschuppte, geräucherte Haut des Fisches nach oben klappen. Mit der Gabel das Fleisch von der Mittelgräte abziehen. Vorher ca. 3 cm vor dem Kopf und vor dem Schwanz einen Schnitt setzen, und so nur das Mittelstück abziehen. Danach den Fisch drehen. Ich sage euch, es sind fast keine Gräten mehr zu finden. Allerdings, die Fische sollten nicht zu klein sein. Ich denke 25 cm sollte der Fisch schon haben. (Größer zum Räuchern noch idealer!) Für mich war es ein Experiment, das ich nicht bereue. Probiert es einmal aus.
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Petri und Guten Appetit euer Pressewart Wollo |
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