Gewässerwarte


Unsere Gewässerwarte
Behling Matthias
Gerdes Norbert
Helling Günter
Kort Gernot
Reimers Bert
Schmietenknop Ralf
Schroer Harald

 

berichten auf dieser Seite über Maßnahmen zu den Gewässern.

Bilder vom Herbstbesatz 20011 gibt es hier. Herbstbesatz

Diese Meldung der Gewässerwarte erreichte mich:

>>Die Kontrolle an der Fischtreppe mittels Korb zeigt, dass die Meerforellen zu ihren Laichgebieten in der Oberen Hunte aufsteigen. In der letzten Woche hatten wir bereits Meerforellen im Korb. Heute waren
wieder zwei schöne Fische (42 u. 47 cm) im Korb. Eine Forelle hat sich bereits leicht verfärbt.

Harald Schröer <<


  Fischtreppe

Meine Meinung dazu: Da kommt Hoffnung auf!
All die grauslichen Meldungen von verschmutztem Wasser, verseuchten Fischen, von Dioxin und Quecksilber, von Aalen, von denen man nur noch einen innerhalb 3 Monaten essen darf, da sonst gesundheitliche Probleme zu befürchten sind, vergessen wir ganz schnell.
Meerforellen steigen zu ihren Laichplätzen auf. Das bedeutet, dass die Fische das Angebot angenommen haben, sich ihre Kinderstube hier einzurichten.
Bald werden sie auch in die Haaren ziehen. Genau dorthin, wo unsere Arbeitsgemeinschaft mit viel Fleiß und harter Arbeit ihnen ein wunderschönes Kiesbett bereitet hat.

Hartmut Päsler



Monitoring am Fischpass /Okt 2011

Es ist wieder Herbst und wir warten auf die rückkehrenden Salmoniden. Seit September führen die Gewässerwarte des Oldenburger Sportfischervereins unter tatkräftiger Mithilfe von  Gerd Weinig wieder ein Monitoring  an der Fischtreppe durch, um das Aufsteigen von Meerforellen und Lachsen zu dokumentieren.
Am Anfang der Maßnahme wurden  Aale, Rotaugen, Barben, Bachforellen  und Ukelei  als aufsteigende Fische nachgewiesen. Ein Ausnahmefisch, der aufstieg, war ein Spiegelkarpfen von 75 cm Länge.
Am 05.10.2011 war es dann endlich soweit, der Verfasser konnte dem Korb einen Meerforellenmilchner von 61 cm Länge entnehmen, der Laichhaken war schon stark ausgeprägt und auch die  Laichfärbung hatte schon eingesetzt. Nachdem der Fisch auf  Verletzungen und eventuell noch anhaftende Meerläuse untersucht wurde (keine vorhanden),  setzten wir ihn schonend oberhalb der Fischtreppe wieder aus.
Wir hoffen, dass  noch mehr Salmoniden  den Weg finden und wir ein nachhaltiges Lachs – und Meerforellenvorkommen in unseren Gewässern erreichen.

Gernot Kort

Meerforelle

 



32 Vegetarier im Drögen-Hasen-Teich

Ende November, bereits mit dem ersten Eis auf den Gewässern, war es wieder soweit: Fischbesatz 2010. Mit Besatzmaßnahmen soll ja erreicht werden, in allen Gewässern einen ausgewogenen und angemessenen Bestand zu erhalten. Falls erforderlich, werden deshalb auch einzelne Vorkommnisse wie etwa Fischsterben, Baumaßnahmen o. ä. bei der Planung mit einbezogen.
Ein besonderer Versuch wurde diesmal im Drögen-Hasen-Teich gestartet: Bekanntlich hat ja dieses Gewässer seit einigen Jahren eine erhebliche Überdüngung zu bewältigen, welche zu einem immer stärkeren Pflanzenwachstum führt. Die bisherigen mechanischen Mähaktionen sind zum einen ziemlich aufwendig und konnten längerfristig auch nicht viel helfen, da manche Uneinsichtigen weiterhin glaubten, dort reichlich anfüttern zu müssen. Bei solch einer ständigen hohen Nährstoffzuführung darf sich niemand über zu dichtes Pflanzenwachstum wundern. Der zweite Schritt zur Sanierung war daher der Beschluss eines generellen Anfütterungsverbots für den Drögen-Hasen-Teich.
Als dritter Schritt - und hiermit wieder zum Thema Besatz - wurden diesmal versuchsweise 32 Amurkarpfen ausgesetzt. Der deutsche Name "Graskarpfen" bezeichnet schon die Eigenschaft des Amur, sich vorwiegend von Wasserpflanzen zu ernähren. Vor längerer Zeit in Deutschland angesiedelte Exemplare haben es dabei mittlerweile auf über 50 Pfund Gewicht gebracht. Mit deutlich unter 1 Pfund sind unsere neuen Teichbewohner davon zwar noch weit entfernt, aber ab dem Sommer sollen sie ruhig kräftig zulegen. Wichtigste Grundvoraussetzung dafür ist natürlich, dass sie denn auch im Wasser bleiben. Bis auf Weiteres gilt also für den Drögen-Hasen-Teich: Keine Entnahme von Graskarpfen!Um nun ein Herausfangen aus Versehen bzw. wegen Verwechslung zu verhindern, hier in Kürze ein Steckbrief:
Der Amur wirkt wie eine Art Kreuzung aus Schuppenkarpfen und Döbel. Der spindelförmige Körper und die Flossenanordnung ähneln dem Döbel, allerdings ohne rötliche Färbung der Flossen und ohne das Netzmuster eines dunklen Schuppensaums. Hier entspricht der Amur eher dem Bild des Wildkarpfens, bleibt aber dabei heller im Gesamteindruck. Auffallend sind die relativ kleinen, tief angesetzten Augen etwa auf Höhe des endständigen Mauls sowie typische, fächerförmig eingeprägte Falten auf den Kiemendeckeln.
Wenn wir uns jetzt noch merken, dass der Amur in der Wissenschaft  ctenopharyngodon idella  heißt, tja, dann kann es eigentlich nicht mehr zu irgendwelchen Verwechslungen kommen, oder? Bleibt uns also nur noch, den neuen Mitarbeitern stets einen guten Appetit auf Grünzeug zu wünschen.

Norbert Gerdes

 

 

   
         
   
         
   
         
    Diese Bilder erreichten mich jetzt über meinen Kollegen Wollo. Bildautor: unbekannt.
Leider war auch für Wollo keinerlei Text beigefügt.
Es sind wohl Bilder vom E-Fischen, das unsere Gewässerwarte durchgeführt haben.

 

 

 

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